Sonntag, April 30, 2006

generiert von Sloganizer

Brainrott... bitte an die Tafel!

Auf meinem alten PC heute dieses Juwel von einem Screenshot gefunden:

Samstag, April 29, 2006

generiert von Sloganizer

Look closer...



Der Klapsenschaffner hatte sehr feuchte Augen, als er dies hier fand.

Schaut genau hin...

Freitag, April 28, 2006

generiert von Sloganizer

Neulich bei der Burgbelagerung

"Wo sind die Herrschaften, die es her schafften?"

"Ich weiß es nicht! Ich musste die Stützen stützen!"

"Warum? Seid ihr knapp an Knappen?"

"Ja, die Knappen mussten die Schützen schützen!"

"Das dachte ich mir bereits, als ich die Klingen klingen hörte."

Donnerstag, April 27, 2006

generiert von Sloganizer

Fragen.. derer aber nur 15

Die Linkliste darf sich gerne wieder aufgefordert fühlen! Das letzte mal war der Lemondash der Erste. Wird er seinen Titel verteidigen?


1. Mit welchem Star würdest du sofort ins Bett gehen?

Die Frau Belucci. Obwohl... vielleicht hätte ich vir der Guten etwas Angst. Aber sowas gibt sich.

2. Wenn deine Seele eine Farbe hätte, welche wäre das?

Ein dunkles Blau mit einigen sehr hellen Stellen.

3. Durch diverse Katastrophen gibt es nur noch drei Nahrungsmittel. Welche müssten das sein, um dein Überleben zu sichern?

Reis, Grapefruits und Steaks.

4. 3 Dinge, die dir unendlich auf die Nerven gehen.

Mein Job
Meine Inkonsequenz
Trittbrettfahrer

5. Mit welchem Superheld kannst du dich am Meisten identifizieren?

Wolverine ist extrem cool und hat Tiefgang (Hauptsächlich in den Comics).

6. Was wolltest du werden, als du ein Kind warst?

Erst Polizist, dann Archäologe und dann Schrifsteller.

7. Drei dich beschreibende Substantive

Das sollten andere für mich beantworten

8. Was bringt dich regelmäßig zum Weinen?

Rechnungen und der Verlust von Lebenszeit wegen dummen Menschen

9. Dein größter Fehler und deine größte Stärke

Mein Humor

10. Was macht dir Angst?

Das Schicksal (nur, wenn's schlecht gelaunt ist)

11. Dir steht eine Organtransplantation bevor. Was muss ersetzt werden?

Meine Knie (kein Organ, ich weiß)

12. Wenn Tom Cruise/Angelina Jolie an deiner Tür klingeln würde, was würdest du tun?

Tom: "Was? Haste deinen Ball in meinen Garten gekickt?.... ACH DU BIST'S TOM. Ich dachte du wärst Größer!"

Angelina würde ich erstmal'n ordentlichen Kaffee machen und dabei das weitere Vorgehen planen.

13. Der letzte schlimme Alptraum, an den du dich erinnern kannst

Ich wurde Von RAPPERN (kein Jux) halb zu Tode gehetzt, weil ich die These aufbrachte, dass Biggie Smalls (Notorious BIG) eigentlich "Birgit" mit Vornamen heißt und dass genau daher das "Biggie" kommt.
Da ich aber mit Rap absolut nix am Hut hab, bin ich schweißgebadet erwacht und habe ernsthaft an meinem Geisteszustand gezweifelt. Genau deshalb erinnere ich mich auch noch an den Traum.

14. Drei kleine Eigenheiten

Ich muss alles personalisieren (Den Pfanzen Namen geben und so), ich rede meist ohne nachzudenken habe aber das Talent Menschen zu finden, die mir genau das nachsehen.

15. Wenn du jetzt sterben würdest, was wären deine letzten Worte?

Wer hat an der Uhr gedreht?
generiert von Sloganizer

Ängstlich währt am längsten

"Hau mich nich!"

"Warum willst du denn gehauen werden?"

"Will ich ja nich!"

"Warum fragste dann dauernd danach?"

"Ich will ja nur wissen ob du mich hauen würdest."

"Wenn du nicht mehr so doof fragst, dann hau ich dich nicht."

"Warum doof?"

"Weil man sowas nicht fragt. Man verpisst sich einfach."

"Was ist denn mit dem ganzen 'Stell dich deiner Angst' gerede!"

"Wer sowas sagt hat schon zu oft auf die Fresse gekriegt und sich zu sehr dran gewöhnt."


...schweigen...

"Aha"
generiert von Sloganizer

Und außerdem: Star Trek

Wenn der geneigte Leser noch nie eine Folge gesehen hat, oder ein absoluter Fan der Serie(n) ist...

Dann möge er bitte nicht weiterlesen, ansonsten macht er sich auf den langen weg nach Hessen und rammt mir seinen billigen Handphaser aus dünnstem Taiwanplastik den es für ein Vermögen auf einer Convention gab, in den Schädel.

Der Handphaser... das fängt‘s doch schon an.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann sind diese mädchenhaften „Nahkampfwaffen“ die aussehen als seien sie von Nokia hergestellt, immer auf Betäubung geschaltet.

Es sei denn sie sind auf Kirk, Spock, Picard, oder Riker gerichtet.

Dann sind die Dinger natürlich gefährlicher als ein Funke in der Gasleitung.

In solchen Momenten sind die Dinger auf „Atomschlag“ geschaltet.

Meistens passiert so etwas dann auch noch an Bord der Enterprise.

Ja, da frage ich mich doch welcher Trottel verteilt da diese Geräte, die ein Loch in den Schiffsrumpf reißen können? War das so ein Gedanke wie:

„Ach, die sind ja alle so nett zueinander, da bring ich mal’n bisschen Würze rein!“

Apropos nett zueinander:

Worf. Ein Klingone...Krieger... beinahe wildes Tier... Kraft von zehn Männern... DER WORF.

Eigentlich müssten ja alle panische Angst vor Worf haben.

Man stelle sich Beverly Crusher vor die Counselor Troy eine Rote Mütze aufsetzt und sie vorm bösen Worf warnt, der irgendwo beim Holodeck gesehen worden sein soll.

Außerdem hätte er mit Sicherheit eine Kette um den Hals hängen mit Rikers Ohren, weil der ja nie die Schnauze halten kann und ihn immer nerven muss!

Der Junge ist immer für einen lockeren Spruch gut, genauso wie Kirk.

Kirk ist auch so ein Kandidat.

Der Lone Ranger des Weltalls.

Ohne ihn wären die Reisen der Enterprise problemloser gewesen.

Immer, wenn ein unbekannter, aber bewohnter Planet in Reichweite war, dann wurde kräftig gebeamt.

...und wer wurde gebeamt?

Spock... Pille... Kirk... und meistens ein schwarzer Bruder der nur noch kurz

„Vorsicht Captain!“ rufen konnte, bevor sich Pille gebückt hat, und sagte:

„Er ist tot Jim!“.

Diese namenlosen Mannschaftsmitglieder sind sowieso umgefallen wie die Fliegen. Allerdings könnte man denken, dass alle fremden Bewohner auf ebenso fremden Welten die größten Rassisten waren.

Die haben immer zuerst auf den einzigen Schwarzen geschossen, der zudem auch noch meistens am Ende der Gruppe lief.

Daraufhin hat Captain Kirk die One-Man-Stuntshow abgezogen und alle Aliens eigenhändig mit seinem Nokia Phaser abgeledert.

Das fanden dann die Aliens wiederum nicht so toll und der ganze Stress kam ins Rollen.

Wenn dem mal nicht so war und sie sind ohne einen Bruder runtergebeamt, dann kam Kirks Plan B zum Einsatz!

Der sah so aus:

Er lief alleine herum. Meistens dauerte es dann nicht mehr lange bis sich ihm eine blau, grün, oder wie auch immer –häutige und allzeit willige Schönheit an den Hals warf.

Was macht Kirk?

Er stellt sich nicht groß vor.

Er fragt nicht wer sie ist.

Kirk fällt über sie her!

Ja, da macht der Gute keine Gefangenen.

Gerade als sie fertig sind, werden sie von blau, grün, oder wie auch immer –häutigen Palastwachen umstellt und Kirk findet heraus, dass sie die Kronprinzessin des Planeten ist.

Ihr Vater, natürlich von Kirks Aktion nicht sonderlich angetan, wirft ihn in den Knast.

Spock und Pille müssen ihn dann wieder raushauen.

Man sollte meinen, wenn so etwas einmal passiert, dann weiß der Normalsterbliche Bescheid.

Der Normalsterbliche sollte generell wissen, dass einem fremde Frauen nicht einfach so die Kleider vom Leib reißen... jedenfalls nicht, bevor sie die Bezahlung geklärt haben.

An Kirk ist dieses essentielle Wissen spurlos vorbeigezogen.

Denn beim nächsten Planeten beginnt der Spaß von neuem.

Irgendwann muss doch einer mal draufgekommen sein, diesem Testosteronfabrikanten eine Zwangskastration zukommen zu lassen!

Das Eunuchenraumschiff Enterprise!

Data hat ja auch so seine Triebprogrammierung!

Ich kann mich daran erinnern, dass er irgendwann mal jemandem der es gar nicht wissen wollte, erzählt hat, dass er Programmdateien von allen sexuellen Praktiken besäße.

Ja wer hat ihn denn programmiert?

Sein Erbauer Noonyen Soong (wenn er denn so hieß),ein freundlicher, in sich gekehrter Wissenschaftler im unscheinbaren grauen Kittel.

Wohl eher kein Party-Animal und Sexsüchtling.

Woher soll der wissen was adäquate Programmierung in diesem Bereich bedeutet?

Angelesenes Wissen zählt nicht.

Soviel dazu... gehen wir zu Deepspace Nine.

Ein schwarzer Captain! ...politisch korrekt.

Prima das wäre schon mal gerettet, allerdings hat der Mann Flashbacks wie ein Junkie aus den Siebzigern und hält sich für den Auserwählten.

Ein Trip zuviel und du glaubst du bist der Heiland.

Die meisten anderen auf Deepspace Nine glauben das auch, und schon haben wir die erste Weltraum Kommune.

Allerdings der unschlagbare Sicherheitschef der Station passt ja auf, dass nichts schief geht.

Odo hat seine Augen überall. Er besiegt jeden im Nahkampf und ist eigentlich nicht zu verletzen, es sei denn jemand hat einen Strohalm oder einen Stabmixer dabei. Er ist nämlich flüssig.

Einige Stunden am Tag muss er in flüssiger Form zubringen und zwar in seinem Eimer.

Warum hat ihn dann noch keiner die Toilette runtergespült?

Oder die Putzfrau mit ihm den Boden gewischt?

Fragen über Fragen.

Was mich zu Voyager bringt.

Wieder politisch korrekt: Eine Frau als Captain.

Ich frage mich wann der erste schwule Captain auftaucht, dass dann wirklich alles abgedeckt ist?

Ich glaube in den ersten vier Folgen wurde Harry Kim, der Quoten Chinese, dreimal entführt.

Spannend, oder?

Das ist sogar irgendwann nicht mehr überraschend für die Besatzung... und noch weniger für Harry. Der hat nämlich seit dem zweiten mal immer eine Zahnbürste dabei! ...man weiß ja nie wie lange man entführt wird.

Dann ist da dieser Neelix. Der Koch.



Diese Wohltäter treffen den ersten Außerirdischen und lassen ihn für sich kochen!

Sehr mutig, oder sehr dumm,

Wenn er so kocht wie er aussieht, dann gibt’s sowieso nur Cocktails mit Schirmchen.

Die Voyager hat natürlich auch ihren Kirk-Riker.

Es ist der allzeit bereite „Wer nicht bei drei auf’m Baum ist...“ Tom Paris.

Mal hat er was mit der einen, dann mit der anderen.

...und wenn Harry Kim öfter da wäre, dann wäre der auch schon längst fällig gewesen.

Irgendwann greift er sich den/die Captain...oder noch besser:

Die Borg-Schnalle, Seven of Nine.

Die siebte von neun? Wo sind die anderen acht?

Wahrscheinlich dem Trieb von Tom Paris zum Opfer gefallen, oder an einem von Neelix‘ Schirmchen erstickt!

Seven hat meines Wissens bisher noch keine intimen Beziehungen geknüpft.

...und wenn, dann müsste das wohl ein Mechaniker sein.

Allerdings ist der Chefmechaniker der Voyager weiblich!

Schade, schade.

Aaaaaaaaber: Tom Paris hat bestimmt einen eigenen kleinen Werkzeugkasten und schafft es irgendwann mal an Seven herumzuschrauben.

„Ich kann meinen Borg in zwanzig Sekunden zerlegen und wieder zusammensetzen!...und all das ohne dass der Borg etwas davon mitbekommt.“

Das wäre eigentlich die genialste Waffe gegen Borgwürfel... Das McGyver Torpedo!

Nach drei ereignisreichen Minuten ist der gefährliche Borgwürfel nicht mehr als eine riesige Spülmaschine.

Die Anwesenden Borg fühlen sich als hätten sie eine konzentrierte Ladung „Sendung mit der Maus“ abbekommen, denn Mac erklärt ja immer lauthals alles, was er gerade so treibt.

Die Einzigen die diesem Ding gewachsen wären, sind die Vulkanier.

Man stelle sich vor:

Der McGyver durchschlägt den Schiffsrumpf und fängt sofort an wie ein Besessener zu basteln. Plötzlich tritt ein Vulkanier auf ihn zu, und spricht ihn an.

„Was tun sie da?“

Mac schaut verwundert auf.

„Ich habe die Kabel hier herausgetrennt und verbinde sie jetzt mit dieser Leitung, die ich bereits vorbereitet habe.“

„...und was soll das bringen?“

„Oh...euer Schiff explodiert!“

Der Vulkanier hebt eine Braue.

„Das ist unlogisch!“

„Warum?“

„Du verbindest gerade die Rohrpostleitung mit der Wasserleitung. Da wird nichts passieren.

„Doch!“

„Nein! Es ist unlogisch!“

„Ist es nicht!“

„Ist es doch!“

...usw.


Also, solange die Vulkanier Besatzungsmitglieder haben die den Mcgyver darauf hinweisen, dass sein tun unlogisch ist, sind sie relativ sicher.

Noch was:

Ich habe noch nie jemanden auf der Brücke ausrasten sehen!

Picard bleibt immer cool. Der Mann tickt nie aus.

Er könnte rumschreien wie Captain Ahab der den weißen Wal riecht, aber er sagt selbst bei Rot-Alarm Bitte und Danke.

Picard würde gerade mal ein „Verflixt“ entfleuchen wenn:

-Alle anderen evakuiert sind

-Die Enterprise von den Borg umzingelt ist

-Der Countdown der Selbstzerstörung schon bis fünf runtergezählt ist

...und er mit Durchfall nicht vom Klo kommt!

Ein echtes Vorbild für die Kleinen!

So, jetzt verlasse ich euch!

Gerade hat mein Nokia-Handphaser geklingelt, ich glaube er wittert ein farbiges Besatzungsmitglied das unbedingt erschossen werden will.

Vielleicht ist es aber auch eine Prinzessin von einem fernen Planeten, die sich über Kirks Krankenakte informieren will. Wegen den ganzen exotischen Geschlechtskrankheiten ist sie etwa doppelt so dick wie die Bedienungsanleitung der Voyager.

Also, um mich mit den unsterblichen Worten des grandiosen Dr. McCoy zu verabschieden, der gerade eine der üblichen urologischen Untersuchungen bei Kirk, nach einer Außenmission vornimmt:

„Er ist tot, Jim!“

So sieht’s aus Herrschaften!

Mittwoch, April 26, 2006

generiert von Sloganizer

23 Fraqen

Auf indirekte Anfrage einer Einzigen und...
In der Hoffnung, dass es interessant ist für mehr als eine Einzige:


1. greife das buch, welches dir am nächsten ist, schlage seite 18 auf und zitiere zeile 4:

"Durch Lug und Trug, zu deren harter Probe,..." Das verlorene Paradies - John Milton

2. strecke deinen linken arm so weit wie möglich aus. was findest du?

Eine Marillion CD, die ich schon längst hätte zurückgeben müssen.

3. was hast du als letztes im fernsehen gesehen?

Eine Doku über Tschernobyl und die Folgen.

4. mit ausnahme des computers, was kannst du gerade hören?

Den Regen auf meinem Dachfenster und schnelle (weil bestimmt nasse) Schritte über die Straße.

5. wann hast du den letzten schritt nach draussen getan?

Heute Morgen auf dem Heimweg von einer bösen Nachtschicht.

6. was hast du gerade getan, bevor du diesen fragebogen begonnen hast?

Telefoniert und dabei die Blumen gegossen.

7. was hast du gerade an?

Jeans und ein schwarzes T-Shirt.

8. hast du letzte nacht geträumt?

Jau... aber nur Mist. Immer so in einer Nachtschicht.

9. wann hast du zum letztenmal gelacht?

Letzten Samstag, als ich mit dem Supermark, der Nicole und der Jule in einem gaaaanz schlechten Film war.

10. was befindet sich an den wänden des raumes, in dem du dich gerade befindest?

Extrem viel (selbstaufgetragene) Farbe (Alpina Weiß). Ein hohes Bücherregal und das Bild eines Leuchtturms. Ansonsten ist hier alles schräg (vom Winkel her).

11. hast du kürzlich etwas sonderbares gesehen?

Ich arbeite in einer Psychiatrie... Bei der Frage "hast du kürzlich etwas normales gesehen?" Da müsste ich schon eher überlegen.

12. was hälst du von diesem quiz?

Origineller als die meisten anderen.

13. was war der letzte film, den du gesehen hast?

Solaris

14. was würdest du kaufen, wenn du plötzlich Multimillionär wärst?

Ein Ticket... für Überall. Zum gucken und staunen.

15. sag mir etwas über dich, was ich noch nicht wusste.

Ich schreibe immer gaaaanz wichtige Sachen auf gaaaaaanz winzige Zettel, die ich dann verliere.

16. Wenn du eine sache auf der welt ändern könntest, was wäre das?

Keine Ahnung... wahrscheinlich einiges an mir selbst.

17. tanzt du gerne?

Nur, wenn ich allein bin.

18. george bush.

Planlos

19. stell dir vor, dein erstes kind wäre ein mädchen. wie würdest du es nennen?

Mary

20. und einen jungen?

Halsab! Das verstehen nur die, die meinen Nachnamen kennen, oder kurz überlegen.

21. würdest du es in erwägung ziehen, auszuwandern?

Ja

22. was würdest du gott sagen, wenn du das himmelstor erreichst?

„Ich hätte nicht erwartet DICH zu sehen.“

23. zwei leute, die das hier auch beantworten sollen.

Die Linkliste rechts bitte.

Sonntag, April 23, 2006

generiert von Sloganizer

Wo sind die Nächte?


Wo sind sie? Die durchredeten Nächte in denen die großen Gedanken mit unvergleichlicher Leichtigkeit durch weite und luftige Räume schweben und lange genug verharren um von allen Seiten betrachtet zu werden?
Wo sind meine Menschen mit denen dies einst möglich war?
Wo seid ihr hin? Es gibt euch noch... ich weiß.

Manchmal treffe ich euch, doch seid ihr gehetzt und die großen Gedanken die ihr einst so virtuos auf diese Welt geleitet habt sind nur noch schlichte Abbilder ihres einstigen Glanzes.
Sie sind reglementiert, nummeriert und entzuckert. Entkoffeiniert, entfettet, entschlackt und kommen aus sterilen Schubladen auf denen steht was ihnen erlaubt ist und was nicht.

Eine Abhandlung eurer Karriereoptionen ist nicht halb so inspirierend und nahrhaft für das Innerste, wie die schneidersitzende Unterhaltung in der zeitbefreiten Küche mit dem roten Wein auf dem PVC-Boden der Tatsachen, beleuchtet vom späten Licht der einsamen Staßenlaterne, wenn alle Anderen in ihren weichgespülten Träumen schlafen und die Sicherheit in den Anwesenden erwächst gar nicht so weit vom lebenden, fühlenden Puls der Welt entfernt zu sein.

Wie sehr heiße ich jeden willkommen, der seinen Weg in eben jene, meine, Küche zu finden vermag.

Und wie vermisse ich euch, ihr Nächte.

Samstag, April 22, 2006

generiert von Sloganizer

Alte Gedanken

Wir sind schnell mit Worten der Verdammnis.

Wir hassen schneller als wir lieben können.

Wir lassen uns lieber fallen als einem Sturm zu trotzen.

Wir ergeben uns in unser Schicksal und beschweren uns darüber.

Wir kämpfen blind gegen Dinge die sich nicht ändern lassen.

Wir lästern über Diejenigen die uns so sehr gleichen dass sie unser Spiegelbild sein könnten.

Wir gehen alte Wege und erwarten Abenteuer.

Wir gehen neue Wege und erwarten Bequemlichkeit.

Wir versuchen der Natur zu trotzen und zerstören sie dabei.

Wir schließen unsere Türen ab und kennen nicht einmal die Namen unserer Nachbarn.

Wir sagen, dass wir lieben und doch benutzen wir nur.

Wir kennen nur noch einen Götzen und der wohnt in unseren Spiegeln.

Wir bewundern Stärke und verdammen Schwäche, ohne zu wissen, dass wir beides in uns vereinen.

Wir hinterlassen manchmal Spuren im Leben anderer, viel öfter hinterlassen wir Narben.

Wir suchen verzweifelt nach Stille, nur um sie dann mit Worten zu füllen.

Wir setzen Schweigen mit Stille gleich.

Wir schämen uns unserer Fehler, zögern aber nicht sie anderen vorzuwerfen.

Wir sind Menschen?

Nein

Wir sind Tiere die das Feuer beherrschen und hoffen uns damit den Weg zum Menschsein zu erleuchten.




Gefunden auf meiner Festplatte...
Lang ist's her, seit ich dies schrob, und Unbeholfen fühlt es sich für das geübte Ohr an. Warum es trotzdem hier steht? Heute ist ein melancholischer Samstag... wenn ich sowas nicht heute posten kann, wann sonst?



So sieht's aus, Herrschaften!


Freitag, April 21, 2006

generiert von Sloganizer

Die Ballade von Maria und Josef

In den tiefen meiner Festplatte begegnete mir ein alter Bekannter aus der Schulzeit.

Mein Lehrer war not very amused.


"Die Ballade von Maria und Josef!"


Hör’ gut zu Maria.

Es ist nicht weit,

wir sind bald da!

Hör gut zu!

Hör’ was ich Dir sag.

Denn, heut’ ist unser Tag.

*

Wer weiß wo wir hingeh’n?

Es hat uns keiner

fortgehen sehn!

Nur der Mond!

Und der helle Stern.

Er scheint gar nicht so fern!

*

All das muß schneller gehn,

Der Stern steht schon

über Bethlehem.

Wir sind spät!

Treib’ den Esel an,

Das dauert viel zu lang!

*

Dort vorn liegt Bethlehem,

ich kann von hier

die Lichter seh’n!

Komm schon schnell!

Was ist heute bloß,

mit uns’rem Esel los?

*

He, Josef bleib doch steh’n,

denn das da vorn

ist nicht Bethlehem

Wir sind Falsch!

Ich sag’s Dir nicht gern,

Das war der falsche Stern!

*


Du und Deine Ideen,

den Königen

entgegen zu geh’n!

Und das nachts!

All das ohne Rast!

Jetzt haben wir sie verpaßt!

Donnerstag, April 20, 2006

generiert von Sloganizer

All I needed to know about life.... I learned from Billy Joel



Frauen suchen oft nach einem Verrückten, der ihr Leben bunter gestaltet.

- „You may be right, I may be crazy. But it just may be a lunatic you’re looking for.“ (You may be right –1979)

Tagträume sind wichtig!

- „It’s just a fantasy. It’s not the real thing. But sometimes a fantasy, is all you need!“ (Sometimes a Fantasy-1979)

Liebe macht blind!

- „There’s nothing else I can do. Cause I’m doing it all for Leyna. I don’t want anyone new. Cause I’m living it all for Leyna. There’s nothing in it for you. Cause I’m giving it all to Leyna!“ (All for Leyna-1979)

Wer zu lange wartet geht leer aus!

- „All night long! All night long! You’ll shoot’em down because you’re waiting for somebody good to come on. All night long! All night long! But you’ll be sleeping with the television on.“ (Sleeping with the television on-1979)

Nette Menschen können überall auf uns warten.

- „We never knew what friends we had, until we came to Leningrad.“ (Leningrad-1989)

Liebe reicht manchmal nicht ganz aus.

- „Here we are, both of us know we’re in love. But that isn’t always enough. I never could rise above it all, down I fall!“ (State of grace-1989)

Komunikation in einer Beziehung ist oft schwer.

- „Here I am, talking while you don’t hear a word I say. Knowing you’re watching me from far away. Somewhere that I’ve never been.“ (State of grace-1989)

Wenn eine Beziehung zerbricht geht das Leben weiter und es wird nicht die letzte gewesen sein.

- „In every heart there is a room. A sanctuary safe, and strong. To heal the wounds from lovers past. Until a new one comes along.“ (And so it goes-1989)

Du musst für alles im Leben früher oder später bezahlen.

- „But in the Morning they’ll be held to pay. Somewhere along the line.“ (Somewhere along the line-1975)


Selbst die schönsten Momente kann niemand festhalten.

- „This is the time to remember, cause it will not last forever. These are the days to hold on to. Cause we wont, although we’ll want to.“ (This is the time-1986)

Man kann sich nicht einreden jemanden zu lieben.

- „Some love is just a lie of the heart. The cold remains of what began with a passionate start.“ (A Matter of trust-1986)

Mit alten Anmachsprüchen kommt man heute nicht mehr allzu weit.

- „You’ve got your plan of attack. That wont attract a modern woman. When you’re an old fashioned man. She understands the things you’re doing.“ (Modern Woman-1986)

Wenn man verliebt ist tritt alles andere in den Hintergrund und man verzichtet liebend gerne auf ein paar Stunden Schlaf.

- „I look so tired, cause I don’t get much sleep. And I’ve got too many commitments that are too hard to keep. And I try to be rational and I try to be wise. But it all gets blown to pieces when I look in her eyes.“ (Temptation-1986)

Auch die schönsten Erinnerungen können verblassen.

- „Every year’s a souvenir, that slowly fades away.“ (Souvenir-1975)

Jeder betet, hofft und wünscht für sich alleine.

- „And I believe there is a time for meditation in cathedrals of our own.“ (Summer, Highland Falls-1976)

Niemand ist gegen Einsamkeit gefeit. Wer heute gefeiert wird kann morgen schon vergessen sein.

- „Loneliness will get to you somehow. But everybody loves you now.“ (Everybody loves you now-1971)

Nur sehr, sehr wenige begleiten dich dein leben lang.

- „Life is a series of hellos, and goodbyes. I’m affraid it’s time for goodbye again.“ (Say goodbye to Hollywood-1976)

Man sollte nicht ständig materiellen Werten hinterherlaufen und alles andere aus den Augen verlieren.

- „We light our lamps for atmosphere and hang our hopes on chandeliers. We’re going wrong and gaining weight. We’re sleeping long and far too late. And so it’s time to change our ways.“ (I’ve loved these days-1976)

Noten sind nicht alles.

- „For the promises our teachers gave. If we worked hard. If we behaved. So the graduations hang on the wall. But they never really helped us at all.“ (Allentown-1981)

Man muss nicht immer alles mitkriegen.

- (Where’s the orchestra? Wasn’t this supposed to be a musical? Here I am in the balcony. How the hell could I have missed the ouverture.“ (Where’s the orchestra-1981)

Man sieht nicht immer bescheuert aus wenn man tanzt.

- „I found I could dance and still look tough anyway.“ (Keeping the faith-1983)

Viele Menschen sind so stark in sich gekehrt, dass es sehr schwer ist an sie heran zu kommen.

- „Some people live with the fear of a touch. And the anger of haven’t been a fool. They will not listen to anyone. So nobody tells them a lie.“ (An innocent man-1983)

Ehrgeiz sollte nicht zu Gier werden.

- „You take a piece of whatever you touch. Too many pieces means your’e touching too much!“ (The great wall of china-1993)

Man lernt nie aus und es gibt kein reines Schwarz, kein reines Weiß.

- „Shades of grey wherever I go. The more I find out the less that I know. Black and white is how it should be. But shadey of grey are the colors I see.“ (Shades of grey-1993)

Wenn man jemanden mag, oder liebt, ....nicht damit hinter dem Berg halten.

- „Tell her about it. Tell her everything you feel. Give her every reason to accept that youre for real.“ (Tell her about it-1983)

Auch in einer sicher scheinenden Beziehung sich immer noch um den anderen bemühen.

- „Tell her about it. Let her know how much you care. When she can’t be with you, tell her you wish you were there.“ (Tell her about it-1983)

In einem zärtlichen Moment sollte man die Klappe halten.

- „Even though I’m in love. Sometimes I get so affraid, I’ll say something so wrong. Just to have something to say.“ (Leave a tender moment alone-1983)

So sieht's aus, Herrschaften!

Dienstag, April 18, 2006

generiert von Sloganizer

Das Bonbon...

....für Frau Turnschuhmädel:






Alternativ:

Was war zuerst da... das Ei, oder die Henne? Das Bonbon, oder das Becks?
Evolutionstechnisch sind die Fachleute noch in wilde Diskussionen vertieft.

The Choice is yours!

So sieht's aus, Herrschaften!

Montag, April 17, 2006

generiert von Sloganizer

Wie geht's?

Auf die Frage, wie's mir denn heute so geht. Möchte ich mit einem Bild antworten, welches die Frage erschöpfend beantwortet:




So sieht's aus, Herrschaften!

Freitag, April 14, 2006

generiert von Sloganizer

Die letzte ihrer Art

Die letzte ihrer Art

I: Eine Reise, ein Geheimnis und eine grandiose Überraschung

Die herbstlich braunen Bäume ziehen schnell vorüber und wirken durch das Fenster des Zuges wie ein Aquarell. Verschwommen und, mit ein wenig Phantasie, doch gut erkennbar. Ich stehe schon seit über einer Stunde an diesem Fenster auf dem engen Gang vor dem winzigen Abteil mit den sechs Sitzen. Der fünfte, mein Platz, ist nun leer. Ich habe es nicht mehr ertragen.

Meine mir aufgebürdeten Mitreisenden beharken sich unablässig mit seelenlosen Smalltalk-Salven.

Der alternde Pfarrer, der einer Rentnerin neben ihm aus reiner Freundlichkeit zuhört, wäre der einzige gewesen mit dem ein richtiges Gespräch hätte entstehen können.

Doch sie hat ihn mit solcher Inbrunst in Beschlag genommen, dass an so etwas nicht zu denken ist.

Die anderen, eine dreiköpfige Reisegruppe aus Holland, unterhielten sich über etwas das ich nicht versehen konnte als ich gegangen bin.

Nun stehe ich am Fenster und strecke von Zeit zu Zeit die Nase durch den engen Fensterspalt. Ich genieße den Fahrtwind.

Mit geschlossenen Augen versuche ich die gedämpften Stimmen der anderen Reisenden aus meinen Gedanken zu verbannen.

Er duftet nach Regen, nach Moos und Gebirge. Wir sind in Schottland.


...weiter geht's hier


generiert von Sloganizer

Jack SpiderSoloTine

Personality Tests sind im Normalfall kompletter Mist.. es sei denn sie verraten mir, dass ich Han Solo bin!



Ein Glück, dass ich nicht gesagt hab ich sei völlig behaart!





Wenn ich denn ein Superheld wäre...




Somit wäre auch bewiesen, dass ich ein Mädchen bin!




...und zwar ein echt krankes Mädchen.
generiert von Sloganizer

beängstigende Herrlichkeit

The Sun shines golden...

I feel like my car...
a little run down...
a little beat up...
maybe just a little bit green

maybe it's my battery...
maybe it's my starter...
maybe my heart's too weak...

-singt Jewel, und es ist sooooo spät.


Bis auf die Sonne und das Auto, das ich nicht habe, passt alles mit beängstigender Herrlichkeit

Sieht's wirklich so aus, Herrschaften?

Mittwoch, April 12, 2006

generiert von Sloganizer

Nicht die besten Zeiten


Auf dem Weg zur WG eines Freundes, der noch in meiner alten Heimatstadt wohnt, begegnete mir das Schicksal. Dieses erscheint meist in einer von zwei Verkleidungen.

Die freudige Überraschung, oder der unerwartete Schock.

Bei mir traf Letzteres zu.

Ich schlendere guter Dinge durch Straßen in denen ich als Kind oft gespielt habe und die mir so vertraut erscheinen.

Vor meinem geistigen Auge sehe ich mich mit Freunden fangen spielen und es scheint als kann mir nichts Böses passieren.

Passanten ziehen an mir vorüber. Nur vage nehme ich ihre Gesichter wahr.

Nur ältere Frauen, die ihre Einkäufe nach Hause bringen, denke ich.

Bis eine dieser älteren Frauen stehen bleibt.

„Steffen?“

Ich erkenne die Stimme, weiß aber nicht wo ich sie einzuordnen habe.

Vor mir steht eine Frau, die mindestens vierzig sein muss. Sie trägt einen langen Rock der sehr nach Secondhand Laden aussieht und einen grobmaschigen Strickpullover.

Der Pullover ist sehr weit, wahrscheinlich um ihre schmächtige Gestalt etwas fülliger erscheinen zu lassen.

„Äh ja?“ antworte ich, und lächle ein wenig verwirrt.

„Steffen? Wahnsinn, dass ich dich hier treffe!“ ruft sie mit ihrer kratzigen Stimme und stellt ihre Alditüte ab.

Immer noch vollkommen planlos wer da vor mir steht, bleibt mir nichts anderes übrig als zu fragen.

„Entschuldige, aber ich steh‘ gerade etwas auf dem Schlauch.“

Sie nickt und lächelt ein wenig gekränkt.

„Simone?“ sagt sie und blickt mich hoffnungsvoll an. „Wir waren bis zum sechsten Schuljahr in derselben Klasse.“

Plötzlich ist alles wieder da. Die kleine Simone, in ihren Kniestrümpfen, und den ungepflegten Haaren. Die kleine Simone die immer so still und unauffällig war.

Dann kommen die anderen Erinnerungen, die dunkleren.

Die kleine Simone die oft über eine Woche lang die gleichen Kleider trug. Die kleine Simone die wir beim Spielen immer übersahen.

Die kleine Simone die immer von den anderen ausgelacht wurde.

Ja, es ist alles wieder da und steht nun in Lebensgröße vor mir.

Nur sieht sie mehr als zehn Jahre älter aus als ich.

Ich muss sehr schockiert auf sie wirken, denn sie blickt verschämt zu Boden.

Das hatte sie auch damals immer getan, wenn sie etwas verletzt hatte, denke ich.

Endlich fange ich mich wieder.

„Ja, Simone! Hab‘ dich gar nicht erkannt. Mensch, wir haben uns ja ewig nicht mehr gesehen!“

Dass mir diese blöde Standartfloskel über die Lippen kommt ist mir unglaublich peinlich.

Sie streicht ihr immer noch recht ungepflegtes Haar aus dem Gesicht und versucht ein Lächeln.

„Ja, seit der Realschule haben wir uns nicht mehr gesehen... seit ich abging.“

Das ist mir neu. Gut ich hatte mich nie für sie interessiert, aber dass sie einfach so verschwinden konnte?

„Wann bist du denn abgegangen?“

„Mit dreizehn bin ich auf die Hauptschule gewechselt.“

Ich nicke.

„Aber ich habe dich dann auch sonst nirgendwo mehr gesehen.“ sage ich.

„Ich hatte nie viel mit den Leuten aus der Klasse zu tun. Außerdem kann man nicht überall sein Kind mit hin nehmen.“

Mir fallen fast die Augen aus dem Kopf.

„Du hast ein Kind?“

„Nein, Patrick ist mit drei gestorben.“

Dumpfes Gefühl im Bauch.

„Das tut mir sehr leid.“, sage ich mit belegter Stimme.

Wieder steigen in mir Erinnerungen empor.

Man kennt das ja, wenn nach Jahren die Bilder einen Sinn ergeben.

In diesem Fall war es ein bestimmtes Bild. Simone steht alleine an der Wand der alten Turnhalle. Wir alle gehen vorbei und niemand sagt ein Wort zu ihr.

Sie scheint auf niemanden zu warten, aber nach Hause gehen will sie anscheinend auch nicht.

Es hätte einem von uns auffallen müssen, dass da etwas nicht stimmt, denke ich.

„Wie...“, mehr bringe ich an Worten nicht heraus.

Was folgt ist eine Geschichte wie wir sie alle bereits kennen und uns glücklich schätzen, etwas derartiges nicht selber erlebt zu haben.

Ein alleinerziehender Alkoholiker als Vater, kein schönes Zuhause. Für zwei jüngere Geschwister die Mutter ersetzen. Ausbrechen wollen, aber nicht alt und stark genug sein. Schutz in den falschen Armen suchen. Viel zu jung ein Kind bekommen und mit diesem kranken Kind dann sitzen gelassen werden.

Wie gerne würde ich mich den Worten und Bildern verschließen die sie in mich pflanzt.

Zu spät, denke ich. Der Abend ist gelaufen.

Nur um mir im gleichen Atemzug selber in den Hintern treten zu wollen.

Was ist ein gelaufener Abend gegen das hier?

Sie erzählt mir von den zusammengekehrten Scherben ihrer Kindheit und was mache ich?

Trotzdem ist alles was ich jetzt will, mich in mein relativ sorgloses Leben zurückzuziehen, und Simone aus meinen Gedanken zu verbannen.

Das klappt aber leider nur beim Fernsehen. Da kann man umschalten und sich ablenken lassen. Hier ist das nicht so einfach. Hier bin ich meinem Gewissen ausgeliefert.

Früher wollte niemand etwas mit ihr zu tun haben. Ich wette, es ist heute ähnlich.

„Woran denkst du?“

Für einen Moment überlege ich, ob ich sagen soll:

„Ich denke daran, was für miese kleine Ratten wir waren. Wir haben dich nie mitspielen lassen. Die Mädchen haben dich mit deinen Kleidern aufgezogen und dir hinterhergerufen du bekämst nie einen Freund. Auch wir haben unsere Spuren auf deiner Seele hinterlassen. Wahrscheinlich waren es eher Narben. Keiner von uns verzogenen Bälgern hat dir eine Chance gegeben. Vielleicht wussten wir tief in uns drin, was mit Dir los war. Aber wir haben es ignoriert, um uns nicht damit beschäftigen zu müssen.“

Doch ich sage es nicht. Mir fehlt der Mut.

Stattdessen antworte ich mit einem leichten Kopfschütteln.

„Das hat niemand von uns gewusst.“

Sie sieht mich an, lächelt wissend, und hebt ihre Alditüte wieder auf.

„Nein, das wusste niemand.“

„Es hat auch nie jemand gefragt.“ sage ich.

Endlich etwas einigermaßen ehrliches.

Sie nickt müde.

„Aber das ist alles so lange her.“

Nun nicke ich.

Simone wendet sich zum gehen.

„Ich muss nach Hause.“ sagt sie. „Vielleicht sehen wir uns irgendwann wieder mal.“

Wieder versuche ich es mit Lächeln.

„Klar, mit Sicherheit. So groß ist der Ort ja nicht.“

Sie lächelt.

„Bis dann.“

„Pass auf dich auf.“ schicke ich ihr leise hinterher.

Kurz darauf ist sie hinter einer Ecke verschwunden.

Ich stehe alleine unter einer Laterne. Ihre Geschichte lässt mich nicht los. Wo geht sie jetzt hin? Hat sie einen Mann gefunden der sie liebt?

All diese Fragen schwirren wie ein Mückenschwarm durch meine Gedanken.

Nach einigen Sekunden wird mir klar, dass ich die Antworten gar nicht hören will.

Ich gehe weiter und denke wieder an meine Erinnerungen als ich diese Straße betrat.

Nicht jeder hat derart schöne Erinnerungen. Einige haben furchtbare Erinnerungen, für die wir anderen manchmal der Grund sind.

Nur weil sie anders wirken. Nur weil sie nicht dieselben Kleider tragen, oder ihre Eltern nicht genug Geld haben ihnen neue zu kaufen. Wir hätten sie damals kennen lernen sollen, aber wir haben unsere Chance verpasst.

Es geht ihr nicht gut, aber sie scheint es nicht anders zu kennen.

Wir suchen uns selbst in dunklen Stunden etwas Gutes woran wir uns klammern können.

Sie muss wohl etwas Gutes gefunden haben, sonst wäre sie nicht so weit gekommen.

Das sage ich mir um mein Gewissen zu beruhigen, und setze meinen Weg endlich fort.

Ich gehe zu meinem Freund in seine helle freundliche WG voller Lachen und Musik.

Für ein paar Stunden vergesse ich Simone und ihr Leben.

Doch bin ich mir sicher, dass sie mir in stillen Momenten wieder begegnet.

Samstag, April 08, 2006

generiert von Sloganizer

Star Wars Nachtrag vom Nachtrag

Bin in EQ 2 einem Oger mit eben diesem Namen über den Weg gestolpert... und wäre fast geplatzt vor Lachen.
Hier passt's aber auch schön.


Wer den Oger namens Bassemoluff auf dem Valor Server kennt möchte ihn bitte von mir grüßen!



So sieht's aus Herrschaften!
generiert von Sloganizer

Kuschelfactor

Fußball ignorierend gerade mal wieder Rückkehr der Jediritter geschaut...
Nur um mich darüber fast besinnungslos zu ärgern, dass der Lucas, dieses Halbhirn, die ganze Chose mit diesen bescheuerten Muppets versaut hat.




Hätte ein echt guter Film werden können. Schade, Schorsch.


So sieht's aus Herrschaften!
generiert von Sloganizer

Dufter Typ

Das hier ist der Big Jim. Ein ganz dufter Typ aus meiner Kindheit.
Der konnte fast alles! ...und der hatte auch gaaaaanz viele Kumpel!

Mit dem hab' ich soooo oft gespielt....



Wenn der erstmal aus seiner Schachtel kam, gings ab! Da tanzte der Bär.... da brannte die Luft!





Da muss ich erst dreiunddreißig werden, um rauszufinden, was der Typ in meiner Spielzeugkiste getrieben hat wenn keiner da war!




Danke Mattel!


So sieht's aus Herrschaften!
generiert von Sloganizer

Captain Grimm

"Grimm, ich muss sie in den Ruhestand schicken." sagte General Jameson zu dem Mann, der vor seinem Schreibtisch strammstand und die Fäuste geballt hatte.

Er kannte und fürchtete Grimms Temperament und wusste, dass dieser Mann der nun vor ihm stand und auf einem Zigarrenstummel herumkaute, in unzähligen Schlachten eingesetzt wurde.

Etwas derartiges zu Grimm zu sagen war gefährlich. Deshalb standen auch 4 Mann der Militärpolizei vor der Tür um notfalls eingreifen zu können.

Nun wurde der General von einem stählernen Blick durchbohrt.

"Was denkst Du Jungchen, was ich meiner Alten erzählen soll? Weißt Du eigentlich was dein Problem ist?" raunte Cpt. Grimm und fasste einen einsamen Entschluss.

Er zog seine Dienstwaffe und leerte das komplette Magazin in seinen völlig überraschten Vorgesetzten.

General Jameson kippte mitsamt seinem schweren Lehnstuhl hintenüber und blieb blutüberströmt liegen.

„Du bist zu langsam!“ raunte Grimm.

Die Tür flog auf und Grimm blickte in vier fassungslose Gesichter.

Beiläufig warf er die Waffe von sich.

"Grimm, was haben sie getan?" stammelte einer während die anderen ihre Gummiknüppel zogen.

"Hab ihn in den Ruhestand geschickt!"

Die vier Militärpolizisten blickten sich ratlos an.

"Machen sie keinen Ärger. Sie sind festgenommen."

Grimm lächelte kalt.

"Was wollt ihr tun? Mich mit euren Zuckerstöckchen hauen, ihr Pappnasen?"

Mit wildem Geschrei gingen die vier Männer auf Grimm los und prügelten auf ihn ein.

Nachdem sie geraume Zeit auf ihn eingeschlagen hatten, verzog sich ihre Wut und sie ließen von ihm ab.

Gerade als einer von ihnen sein Funkgerät zückte um Meldung zu machen , hörten sie Grimms Stimme.

"Ist das alles, was ihr draufhabt, ihr Bengel?“

Grimm erhob sich. Man sah ihm die Schmerzen an die er haben musste.

„Ich bin von meiner vierjährigen Enkelin schon schlimmer verprügelt worden!"

"Sie machen es sich nur schwerer, Grimm! Sie sollten sich langsam fragen, ob es das Wert ist."

"Und was IHR Buben euch fragen solltet ist Folgendes: Wo ist meine Dienstwaffe?"

Reflexartig tasteten vier Hände an vier leeren Holstern nach den Waffen. Keine war an ihrem Platz.

Stattdessen hielt Grimm zwei von ihnen auf die vier Männer gerichtet. Die anderen beiden Waffen steckten in seinem Gürtel. Grimm hatte sie ihnen unbemerkt abgenommen während sie auf ihn einschlugen.

"Um Gottes Willen. Gib die Waffen her, Grimm!" sagte einer der Männer mit zitternder Stimme.

Grimm schien kurz nachzudenken und schob den Zigarrenstummel von einem Mundwinkel in den anderen.

"Ok... aber alles der Reihe nach... erst die Kugeln!"

Dann fielen wieder Schüsse.

Seit diesem Vorfall wurde Cpt. Grimm nicht mehr gesehen.

Es heißt, er überfällt nun Banken und Casinos.

Die bisher letzte Nachricht erreichte seine Frau Gladys in einem Brief.

Sie lautete:

"Komme etwas später nach Hause, Baby!"

Freitag, April 07, 2006

generiert von Sloganizer
Nachtrag zu Star Wars: Ich wusste, dass ich den Ratze schonmal irgendwo gesehen hab!




ABER! Wie immer alles nur spaß.


So sieht's aus Herrschaften!

Donnerstag, April 06, 2006

generiert von Sloganizer

Der Dschungelmann beim Bäcker

Ich erliege, wie vieler meiner Geschlechtsgenossen, oft dem Trugschluss, dass die Netten unter uns (und zu denen zählt man sich ja meist) es am leichtesten haben.

Nicht nur mit Frauen. Nein, mit der Gesamtheit des Lebens. Doch wie so oft stößt man auf das Schicksal und die Realität. Beide sind von Haus aus ironisch, zynisch, und meist übel gelaunt.

Das äußert sich schon morgens beim Bäcker, wenn der nette junge Mann (in Ermangelung eines anderen Darstellers meistens ich) eine nette alte Dame vorlässt.

So weit, so gut. Wenn die alte Dame dann mit einem Pfund Kleingeld passend bezahlt hat, holt man tief Luft um sein Anliegen (Brötchen, Brot, oder sonstige Backwaren) angemessen vorzutragen.

Das ist DER Moment!

Eine kratzige Stimme, die ein wenig nach Eastwood auf Entzug klingt, schmettert eine Bestellung.

„Mach’ma sechs Brötchen, und’n Roggenbrot! Aber’n bisschen zackig, ich steh‘ im Halteverbot!“

Die erstaunte, und vollkommen überrumpelte Backwarenfachverkäuferin kümmert sich sofort, um die kernige Bestellung. Wir wenden uns mit vorwurfsvollem, aber dennoch freundlichem Lächeln an den Vordrängler.

„Entschuldigung, ich glaube ich war vor ihnen!“

Was wir ernten ist der gelangweilt/bedrohliche Blick, den man von großen Primatenmännchen kennt die gerade einem schwächlichen Nebenbuhler gegenüberstehen.

Der Blick sagt: „Warte bis ich fertig bin, dann darfst du Leben, und bekommst vielleicht noch Brötchen.“

Es gibt keine Alternative.

Wir, nett wie wir nun mal sind, warten. Kein Problem, wir haben ja schließlich auch auf die alte Dame gewartet.

Wem dieser Vorfall bekannt vorkommt, der ist entweder wirklich einer von den ganz netten, oder er wohnt einfach in der falschen Gegend.

Allerdings geht es noch weiter, denn das Brunftverhalten der Primatenmänner ist auch nicht ohne.

Man stelle sich eine Kneipe vor, ein freundliches Lokal, mittendrin der nette junge Mann, und eine genauso nette junge Frau. Fernerhin erweitere man die Szenerie um einen anderen jungen Mann in einem Muscleshirt. Die hart antrainierten Muskeln mit einer Panther Tätowierung (optional: Das Schwert, Der Anker, Der Drache, Der Wolf, Eine nackte Frau, oder der allseits beliebte Totenschädel!) veredelt, steht er da.

Er steht einfach da, ein Bier in der Hand, und redet mit seinen Freunden über Themen die nur Primatenmännchen verstehen.

Nun, es kommt wie es kommen muss: Er schlendert zu dem Tisch mit dem netten, jungen Paar. Denn er hat beschlossen die nette junge Frau seinem imaginären Harem hinzu zu fügen.

Sofort versucht er den vermeintlichen Gegner nieder zu starren, meist noch bevor dieser ihn überhaupt bemerkt.

Der nette junge Mann wendet sich ihm zu, und fragt ob er ihm denn helfen könne.

Diese Farce endet in einem Wortgefecht (gut für den netten jungen Mann (mich), dass es nur Worte waren!), mit anschließendem Zahlungswunsch, und dem verlassen der Örtlichkeit. ...unter den mit Schmerzen und Schweiß auswendiggelernten Machosprüchen des Primatenmännchens.

Das interessante an dem Wortgefecht war allerdings, dass das Primatenmännchen gar nicht auf die Ablehnungsbezeugungen der netten, jungen Frau reagierte. Es schien allein darauf aus zu sein, seinen Nebenbuhler aus dem Revier zu vertreiben, dann würde sich alles andere regeln! Back to the roots! Ist es wirklich ein Asphalt Dschungel?

Es scheint dem netten, jungen Mann so, der einfach nur einen ebenso netten Abend verleben will.

Aber Primatenmann scheint auf einer gegensätzlichen Mission zu sein.

Bedeutet das nun, dass wir netten jungen Männer dem Dschungelmann hilflos ausgeliefert sind?

Nicht ganz! Wir müssen gegen diese Wald und Wiesen Conans aufbegehren. Sie sind vielleicht durch die in degenerierter Kameradschaft verschwitzter Stunden im Fitness Studio, auf eine körperliche Auseinandersetzung bestens gerüstet.

ABER vielleicht gelingt es sie in eine Diskussion zu verwickeln! Wenn es den bekennenden Freundlichkeitsfanatiker nicht rettet, so schindet er dadurch zumindest Zeit, bis ihm eine andere Idee aus dem glühenden Nebel der Angst entgegenschimmert.

Vielleicht geht es gut und der Dschungelmann lässt mit sich reden, oder zum Pazifismus bekehren.

Wenn dies gelingt steht man vielleicht vor einem noch größeren Problem:

Ein Dschungelmann der das Steinbeil niedergelegt hat, und bereit ist die Regeln der Konversation zu erlernen. Er ist nun gewillt das Lange begrabene Schwert der Rethorik zu suchen, und es dann mit dem Mut der Frischbekehrten zu führen.

...wir haben ein Monster geschaffen! Das beste beider Welten! Einer der uns in den Schatten stellen wird.

Dennoch rufe ich: Lächler erhebt euch! Antwortet auf die Frage:

„Hast Du’n Problem?“ mit einem freundlichen: „Keines das Du lösen könntest!“

Dann ertragt ihr die Beschimpfungen, und hofft, dass ihm nicht einfällt euch die Faust durch den Schädel zu treiben!

Also steht auf, und wehrt euch!

Auch ich werde morgen wieder beim Bäcker stehen, die alte Dame vorlassen, und mit fester Stimme zum Dschungelmann sagen:

„Klar Kollege. Kein Problem.....geh ruhig vor!“

So schaut’s aus Herrschaften!

Mittwoch, April 05, 2006

generiert von Sloganizer

Han, Luke, Leia und 3500 Klos

Hallo auch!


Diesen Post hab ich shonmal in leicht veränderter Form auf rohality.de veröffentlicht.

Das musste gesagt sein, bevor es der Eine oder der Andere tut ;-)


Weiß jemand, was uns noch aus den Siebzigern geblieben ist außer Joe Cocker?

STAR WARS! Ja... da hör ich ein tiefes Raunen. Raunt nur, ihr habt ja recht. STAR WARS geistert schon sooo lange in unseren Köpfen herum, dass man sooo viel als gegeben hin nimmt.

ABER: Die ganze Saga wirft einige Fragen auf... und das beginnt schon im ersten Teil (dem aus den Siebzigern).

Ich muss zugeben, dass ich den ersten Film nicht im Kino gesehen habe, bevor er in der restaurierten Fassung, THX verstärkt über die Leinwände flimmerte. (Nur von Werbung zerfressen im Fernsehen und auf einer alten Video-Kassette.)

Aber ich hatte alle Figuren und mit meinem STAR WARS Wahn meinen Daddy fast in den Bankrott (und Wahnsinn) getrieben. ("Was zum Henker willst Du nur mit dem Scheiß!"... war nur einer der Sprüche.)

Dann kam der zweite Film in die Kinos, das war Anfang der 80er und den habe ich dann im Kino gesehen. Ich war hin und weg.

Für einen etwa achtjährigen gab es wohl kaum etwas besseres als Han Solo durchs Weltall eiern zu sehen.

Irgendwann kam dann auch der dritte Teil in die Kinos und auch in dem war ich.

Zu Episode I, II und III möchte ich momentan nichts sagen.

Nun ist der kleine Junge von damals mittlerweile über dreißig und mittlerweile drängen sich einige Fragen förmlich auf.

Es sind meist Dinge vollkommen trivialer Natur, aber auch die eine oder andere tiefer dringende Frage.

Fangen wir mal an.

Die Laufschrift ins Unendliche... ich bin nie damit nachgekommen zu lesen was da steht (als ich klein war, mittlerweile kenn' ich den Text).

Der nächste echte Knaller war Vaders Auftritt. Sieht schon toll aus wie er da durch die Bresche seiner Jungs stapft.

Moment, seine Jungs? Jawoll, die Sturmtruppen. Ganz in weiß. Sind die Rüstungen aus Keramik oder Porzellan? Das erklärt, warum diese Jungs in allen drei Filmen einfach so reihenweise umgemäht werden.


Okay, da stelzt er also daher der fiese Darth und keucht ein paar Kommandos.

Einen cooleren Bösewicht gab's bis dato noch nicht.

Einige Sekunden später hat er den Rebellenkommandanten am Schlafittchen und stellt ihm die eine oder andere Frage. Doch bevor dieser antworten kann drückt Vader, anscheinend ein schlimmer Grobmotoriker, ihm die Luft ab und der gute Mann hat's hinter sich.

Pannen gibt's ja überall.

Dann die tolle Szene in der Leia anscheinend etwas ganz wichtiges bei sich hat und in einen hüft hohen Zylinder mit rundem Deckel steckt. Wer das Ding zum erstenmal sieht, fragt sich verzweifelt: "Wenn das, was sie da hat so wichtig ist, warum wirft sie's dann in einen Mülleimer?"

Kommt natürlich dann raus, dass es R2D2, der Droide ist aber die Szene wirkt im ersten Moment recht befremdlich.

Leia wird daraufhin gefangengenommen (von den Keramikmännlein) und, nachdem sie sich von einem Betäubungsstrahl erholt hat, vor Vader geführt.

Vader hat gelernt und lässt die Finger von ihr. Nicht, dass am gleichen Tag noch 'was zu Bruch geht.

Kurz darauf verschwindet der vermeintliche Mülleimer R2D2 mit seinem Kumpel C3PO, einem goldenen Übersetzungsroboter, der sich bewegt als habe man bei seiner Konstruktion einige entscheidende Gelenke vergessen, in einer Rettungskapsel.

Diese landet dann ZUFÄLLIG auf Tatooine.

Tatooine ist ZUFÄLLIG die Heimat von Darth Vaders Sohn. Nicht nur das, auf Tatooine wohnt auch noch ZUFÄLLIG der letzte Jedi Ritter. Gibt's einen besseren Planeten um drauf runterzukrachen als Tatooine? Nö, wohl kaum.

So weit so gut, die Familienverhältnisse spare ich mir an dieser Stelle und springe gleich zu dem Punkt, wo Luke und Obi Wan in die Kneipe gehen und die Schote mit dem Hilferuf der Prinzessin einem Schmuggler und seinem Äffchen erzählen.

Harrison Ford, ein genialer Auftritt ohne Frage.

Aber warum ein Affe? Ich will hier auch nicht die Chewie Fans auf meine Fährte locken, aber hat sich schon mal jemand gefragt, warum es unbedingt ein Affe sein musste?

Solo der Schmuggler willigt ein die beiden dahin zu bringen wo sie hinwollen: Nach Alderaan.

Dann geht's auch sofort los, denn der gute Solo hat seinem Ex-Chef in die Suppe gespuckt und muss sich jetzt ganz schnell dünne machen. Um noch eins draufzusetzen nietet unser Solo dann kurzerhand (gut, es war Notwehr) einen Kumpel vom Ex-Chef Jabba um.

Jetzt aber los, sagt man sich und entkommt nur knapp der Porzellan-Polizei.

Dies bewerkstelligt man in einem der coolsten Gefährte unserer Zeit: Dem Millenium Falcon.

...der irgendwie aussieht wie eine platte Konserve.

Da dümpeln sie so durch den Raum und vertreiben sich die Zeit mit allerlei Spielchen bis...

Vader, um die Position der Rebellenbasis aus der Prinzessin rauszuquetschen, kurzerhand ihren Heimatplaneten platt macht.

Und der heißt: Alderaan, wie auch sonst.

Just in diesem Moment verzieht der alte Obi Wan das Gesicht und stöhnt als sei ihm ein Nierenstein abgegangen.

"Das Aufschreien und verstummen tausender Seelen." meint er. Ich tippe trotzdem auf den Nierenstein.

Da kommt auch schon das nächste Problem angebraust. Ein Tie-Fighter.

So ein Tie-Fighter erinnert frappierend an Leias Frisur. Links und rechts annähernd runde Aufsätze und in der Mitte wird er dann knubbeliger... wie Leia.

Dieses Ding saust also an ihnen vorbei und als sie sich noch wundern wo der denn so Mutterseelen allein hin will, sitzen sie schon im Fangstrahl des streng geheimen Todessterns fest, den sie zuerst für einen Mond gehalten haben.

Jetzt wieder eine dieser Fragen:

Wie kommt es, dass ein Projekt, das so groß ist wie ein Mond, geheim bleiben kann?

Haben die Keramikmännlein das Ding im Alleingang zusammengeschraubt?

Wohl kaum! Ich denke mal, dass über Nacht alle Klempner, Dreher, Schweißer, Zimmerleute und sonstige Handwerker im Umkreis von einigen tausend Lichtjahren spurlos verschwanden. Vielleicht durfte einer von ihnen eine Nachricht kritzeln.

Die sah dann etwa so aus:

"Hallo Schatz, bin gerade vom Imperium angeheuert worden 3500 Klos in einen Mond einzubauen. Wart' nicht mit dem Essen auf mich, dein Fred!"



Demnach muss es unglaublich schwer gewesen zu sein, zu eben jener Zeit einen Klempner zu organisieren. Oder gab's auf Tatooine einen Baumarkt?

So Sachen macht das Imperium, aber sie zahlen bestimmt gut.

Dummerweise kann keiner der Handwerker mehr davon erzählen, die sind ja mit dem Ding in die Luft geflogen. Aber ich greife wieder vor.

Solo, Skywalker und das ganze Gesumse landen also gezwungenermaßen auf dem Todesstern und verstecken sich an Bord wo sie (natürlich) keiner findet.

Dann trennen sie sich und suchen getrennt nach der Prinzessin.

Zwischendurch hat Vader irgendwie gerochen, dass der alte Kenobi in der Nähe ist (hier dürft ihr eure eigene Fantasie bemühen, wie er das gemacht hat).

Aufteilung wie folgt:

Luke, Han, Chewie, R2D2 und C3PO suchen die Prinzessin.

Obi Wan Kenobi zieht alleine (!) los um den Fangstrahl zu deaktivieren.

Klingt fair.

In aller Kürze: Die Jungs und das Äffchen ziehen los und lassen die Droiden zurück.

Sie finden auch die Prinzessin und springen in ihrer Not mit dem nur mit einer Gardine bekleideten Mädel in die Müllpresse.


Was man nicht tut, wenn man eingekesselt ist.

Da liegen sie jetzt in ihrer Suppe und wie sollte es anders sein, die Müllpresse springt auch prompt an.

Nachdem Luke kurz mit einem Tentakelmonster aus dem Müll gekuschelt hat, wird's dann ernst. Es wird gepresst.

Doch wozu hat man denn den schweizer Offiziers Droiden R2D2 dabei? Der kleine Kübel stoppt die Quetsche und öffnet auch noch die Tür in die Freiheit.

Hier kürze ich wieder ein wenig ab.

Nehmen wir an, sie wären alle wieder beim Falken und Obi Wan hat den Fangstrahl neutralisiert.

Da stehen sie also, unsere Helden und beobachten gebannt, wie der alte Obi Wan sich mit Darth Vader prügelt. Keiner kommt auf die Idee, den abgelenkten Vader mit einem Schuss zu beglücken. Sie stehen alle da und schauen zu wie der alte Mann abgeledert wird.

Prima.

Obi Wan sagt noch: "Ich werde mächtiger sein, als Du Dir je vorstellen kannst!"... ja, genau.

Wenn das so wäre, hätten sich die ganzen Jedis, die nach Macht streben (sprich: die dunklen Jedi) nicht per Suizid in höhere Machtgefilde katapultiert? Eher nicht.

Also, hat der alte Kenobi auf denn letzten Drücker noch versucht seinen Ex-Azubi Vader zu veräppeln.

Dann, nachdem Luke sich dazu durchgerungen hat doch mal zu schießen (...und die Türverriegelung getroffen hat, dass Vader ihnen nicht folgen kann), steigen sie alle in den Falken und zischen ab in die erhoffte Freiheit.

Unterwegs kommt's noch zu einem kleineren Scharmützel mit einigen Tie-Fightern und dann wird erst mal kräftig um den greisen Obi Wan getrauert.

Auf dem Weg streiten sich die beiden Helden schon um's Prinzesschen. NOCH gewinnt keiner die Braut!

Da der Flug nach Yavin (da ist die Basis der Rebellen) recht lang ist, begeistert Leia den guten Luke für die Sache der Rebellion und Ratzfatz ist ein galaktischer Ché Guevara geboren.

Auf Yavin angekommen geht's auch gleich zur Lagebesprechung mit den ganzen Piloten der Rebellion. Jetzt macht auch der Mülleimer Sinn, denn der (R2D2) trägt in seinen Eingeweiden den Bauplan des Todessterns.

...und der hat eine Schwachstelle. Na da wird sich aber einer ärgern.

Kurzerhand springt man in die bereiststehenden X-Wing Jäger und startet bevor der Todesstern in Schussweite kommt.

Was tun unsere Helden?

Solo sackt seine Belohnung ein und macht die Biege.

Luke, der nie zuvor in etwas schnellerem als einem Traktor saß, bekommt einen X-Wing und darf mitfliegen.

So startet die Flotte ihrem letzten Kampf entgegen.

Nach einigen deftigen Verlusten finden die Rebellen den Graben in dem die Schwachstelle liegt.

Vader hat mittlerweile spitzgekriegt, dass es eng werden könnte und startet mit seinem Tie-Advance (klingt ein bischen nach Nintendo) in die Schlacht.

Im Graben wird ein X-Wing nach dem anderen zu Klump geschossen, bis Goldlöckchen Skywalker aufkreuzt und die Sache in die Hand nimmt.

Er taucht mit zwei Kumpels in den Graben und donnert auf sein Ziel zu.

Luke schaltet seinen Zielcomputer ein und.. na ja, er zielt eben.

Bis er eine Stimme hört!

Diese Stimme scheint Obi Wan zu gehören und dieser meint, dass Luke keinen Zielcomputer bräuchte. Klar, er hat ja die Macht, wer braucht da noch einen Zielcomputer?

Eine Stimme meldet sich über Funk:

"Luke, du hast deinen Zielcomputer ausgeschaltet."

Lukes Antwort: "Ja, alles in Ordnung."

Nun hätte kommen müssen: "Warum?"

Dann hätte Luke gesagt: "Ich hab' eine Stimme gehört, und die hielt das für'ne klasse Idee!"

Nun muss man sich vor Augen führen, dass Lukes Torpedos die letzte Hoffnung der auf Yavin Verbliebenen darstellen. Demnach hätte die Reaktion auf Lukes Bemerkung etwa folgendermaßen aussehen müssen:

"Du verdammter Spinner! Schalt das Ding ein und hör auf keine Stimmen, was auch immer sie dir sagen mögen. Ein Bauer in 'nem X-Wing... kann ja auch nix bei rauskommen!"

Zu allem übel hat sich der schwarze Keucher, Vader, hinter Luke eingefunden und fängt an auf ihn zu ballern.

Aaaaaber, TATAAAAA! Auftritt Han Solo! Der Falke kommt aus dem Nichts und knallt dem Vader eine vor den Latz.

Dieser explodiert natürlich nicht, wie seine Kollegen. Nein, Vader saust mit einer Wahnsinns Geschwindigkeit davon und rotiert wie ein Kreisel um die eigene Achse.

Es ist anzunehmen, dass er dank der Rotation alles vollgekotzt hat.

Luke hat endlich Zeit die Macht mal ordentlich fließen zu lassen und locht seine Torpedos ein.

Der Todesstern platzt in tausend Fetzen und reißt alle auf ihm befindlichen Klempner, Schweißer, Dreher, Zimmerleute, usw. mit ins Verderben.

Luke, Han, Chewie und Wedge (eigentlich DER Kultcharakter überhaupt) kehren als einzige Überlebende nach Yavin zurück!

Jetzt heißt's Orden abräumen, aber nur für Luke, Han und Chewie. Wedge kriegt nix.

Dann wird ordentlich gefeiert!

Dann gibt's den Abspann und die Musik von John Williams. Danach verlässt man glücklich das Kino in dem Wissen einen echten Meilenstein zu Gesicht bekommen zu haben.

Ich oute mich hier mal als großer Star Wars Fan und hoffe natürlich niemandem auf die korellianischen Zehen getreten zu sein.

Dennoch ist es schon seltsam, was dieser Film für Fragen aufwirft!

...und wem das noch nicht genug ist, der möge sich gedulden, denn der Zweite wirft etwa genauso viele auf!

So sieht’s aus Herrschaften!

Dienstag, April 04, 2006

generiert von Sloganizer

Alles, was zählt...

Alles, was zählt... und alles was länger ist als Standard-Klapsenschaffner-Posts landen ab sofort auf










So sieht's aus Herrschaften!

kostenloser Counter