Dienstag, Oktober 24, 2006

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Ein scheues Tier

Aus der Abteilung Klapsenweisheiten (die sowieso jeder bereits kennt ausser dem Klapsenschaffner... der glaubt sie seien ihm eingefallen) :

Glück


Glück ist ein scheues Tier, das einen gerade dann verlässt, wenn man es gezähmt glaubt.

(...und meist ist man selbst daran Schuld, wenn es dann endgültig wegläuft)

Montag, Oktober 16, 2006

generiert von Sloganizer

Conan der Nachbar

Es scheint mir nun viele Hundert Jahre her, dass ich in einer hessischen Kleinstadt in der Nähe eines Bahnhofs wohnte.

Dort lernte ich nicht nur einige nette, unscheinbare Menschen mit Kampfhunden (die natürlich nur spielen wollten) kennen.

Nein, ich traf auch auf IHN.

Conan den Barbaren.

Nicht, dass mir jetzt jemand auf falsche Gedanken kommt, wenn ich sage: Ich hatte viel Freude an ihm!

Wegen des besseren Verständnisses übersetze ich die Conanismen vom Hessischen ins Hochdeutsche, damit die Worte des Barbaren auch noch im letzten Winkel der Republik verstanden werden.

Es fing schon am Tag meines Einzugs an.

Ich klingelte, um mich als der nette neue Nachbar vorzustellen, der ich glaubte zu sein.

Die Tür öffnete sich und ich sah mich Angesicht in Angesicht mit Conan dem Barbaren.

Nur mit etwas kürzeren Haaren... und er hatte glücklicherweise mehr an.

„Was geht’n?“, (Was ist denn los?) schmetterte er mir (mit zu hoher Stimme für einen solchen Stier) entgegen.

Etwas überrumpelt brachte ich meinen Text heraus.

„Servus. Ich bin ihr neuer Nachbar.“ und lächelte hoffnungsvoll.

„Isch binn de Bert!“ (Ich bin der Bert!...der Name wurde vom Autor geändert, um die Unschuldigen vor Leid zu bewahren. Eigentlich nur weil der Autor Conans Rache fürchtet.)

Ich wurde von oben bis unten gemustert. Dann grummelte mein Gegenüber.

„Treibst abber nett viel Spodd.“ (Du treibst aber nicht viel Sport.)

Das war zwar nicht was ich erwartet hatte, aber es hätte schlimmer laufen können. Er grinste kurz, und sagte dann:

„Mer siehd sich!“ (Man sieht sich!)

Die Tür wurde geschlossen.

Guter Dinge brachte ich meinen Umzug zuende. Nur um irgendwann auf der Treppe, einen lauten Schrei aus dem Keller zu vernehmen.

„Scheise, verdammde!“ (Scheiße, verdammte!)

Ich könnte schwören, dass sich etwas Putz von den Wänden löste.

So ging ich in den Keller, um zu sehen was Freund Conan so auf die Palme gebracht hatte.

Unten angekommen sah ich es.

Er hatte einen Eimer mit Farbe fallen lassen, und dieser war aufgeplatzt. Etwa zehn Liter weißer Wandfarbe hatten sich über den Keller, und vor allem über Bert den Barbaren verteilt.

Er stand inmitten dieser weißen Insel, und funkelte mich feindselig an.

„Wenn de lachst, dann haach ich der ah uff die Fress!“ (Wenn du lachst, dann haue ich Dir eine auf die Fresse!) So waren seine Worte.

Die einzige Möglichkeit die Situation zu retten, war ihm Hilfe anzubieten.

Nachdem wir die Reste von Conans Alpina-Zwischenfall beseitigt hatten, schien er freundschaftlichere Gefühle zu hegen.

„Dannge, dass de mer gehollwe hast. Bist’n aastännische Kerl“ (Danke, dass du mir geholfen hast. Bist ein anständiger Kerl.), sprach Bert, und gab mir einen Klaps auf die Schulter, der einen blauen Fleck nach sich zog.

Es wurde etwa eine Woche still um Conan, dann klingelte es eines Sonntags an meiner Tür.

Bert stand im Türrahmen, und fragte:

„Hassde Bock uff e Schöppsche?“ (Hast Du Lust auf ein alkoholisches Getränk?)

„Klar.“, antwortete ich, und folgte ihm in seine Wohnung.

An einem hölzernen Küchentisch der bereits seinem Großvater gute Dienste geleistet hatte, saßen wir und tranken ein Bier zusammen.

Plötzlich begann er zu erzählen. Ich gebe hier nur das Wichtigste wieder, denn die gesamte Konversation würde den Rahmen sprengen.

„Waaste isch wohn ersd seit zwa Jahrn allah.“ (Weißt du, ich wohne erst seit zwei Jahren alleine.)

„Isch binn halt Maalermaaster, un des is manschma kaan Schbass!“ (Ich bin nun einmal Malermeister, und das ist manchmal kein Spaß!)

„Bis vor zwa Jah hab isch mit meinä Muddä zesamme gewohnt, waasde?“ (Bis vor zwei Jahren habe ich mit meiner wehrten Frau Mutter zusammen gewohnt, weißt du?)

Ich nicke

Verdammt, ich komme hier nicht mehr lebend raus. Eine leicht krankhafte Angst, die ich heute nicht mehr so recht nachvollziehen kann erfasste mich. Was war eigentlich aus meinem Vormieter geworden. War er wirklich ausgezogen, oder lag er bei Conan im Kühlschrank?

Spannenderweise überlebte ich das Bierchen mit Bert und es ging wieder eine Woche ins Land, bis er mir wieder über den Weg lief.

Diesmal am Bahnhof.

Wir hatten den gleichen Heimweg und plauderten so vor uns hin. (Es ging darum, dass das Dasein als Malermeister WIRKLICH anstrengend und eher selten spaßig ist)

Plötzlich fegte einer der Kampfhunde der Nachbarn über die Wiese vor unserem Mietshaus auf uns zu.

Die Zähne gefletscht, die Lefzen flatternd im Wind.

Ich erstarrte.

Neben mir hörte ich Conans Fistelstimme.

„Scheise, da kimmt mer haam un wird gefresse!“ (Scheiße, da kommt man nach Hause und wird gefressen!)

Mit einem mal brüllt er den Hund an.

„MACH DISCH FOD DU SAUVIEH!“ (Mach dich fort, du Sauvieh!)

...und der Hund trollte sich.

Ich war gerettet.

Dann rief er noch dem Hundehalter zu:

„Bind den Verregger ah, sonst gibs e paar uff die Bagge!“ (Binde den Verrecker an, sonst gibt’s ein paar auf die Backen!)

Seltsame Welt in die ich hineingeraten war.

Eines lustigen Tages fragte er mich, ob ich „Indernett“ hätte.

Ich bejahte.

„Kann isch desema sehe?“ (Darf ich mir das mal anschauen?)

Ich sagte: „Klar!“ und startete damals mein AOL.

Gerade als ich anfangen wollte ihm zu erklären, was man so alles machen kann, sagte er:

„Aha!“ ...und ging raus.

Die AOL Startseite war anscheinend genug Information für den Mann.

Just an diesem Wochenende, lief ich ihm beim Frühmorgendlichen Einkauf über den Weg.

„ALDER! UN? WIE?“ (Hallo mein alter Freund, wie ist es dir die letzten Jahre so ergangen? Wir haben uns ja so lange nicht mehr gesehen!), donnerte es durch den hiesigen Toom Markt.

Was soll ich sagen. Er hat jetzt einen Hund. (Das Nachbarbiest hat Junge bekommen)

Er denkt drüber nach, sich eine Frau anzuschaffen (Bei seinem Vater hat das schließlich auch ganz gut hingehauen, und das Dasein als Malermeister reißt ihn immer noch nicht zu Beifallsstürmen hin.

Insofern, könnte man fast zu der Erkenntnis kommen:

DIE WELD IS DOCH EISCHENTLISCH GANZ IN ORTTNUNG!

(Die Welt ist doch eigentlich ganz in Ordnung!)




So sieht's aus, Herrschaften!

Sonntag, Oktober 08, 2006

generiert von Sloganizer

Die große 5

Die Frau Floh und der Herr Falcon haben anscheinend zu viele Stöckchen.

Deswegen bewerfen sie mich ganz gern mal... aber das ist eigentlich wurscht, denn ich freu mich ja immer drüber.


Fünf Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:

- keine Finanziellen Sorgen
- Freiheit
- Jeden Tag mit einem ehrlichen, herzlichen und befreiten Lachen beginnen
- Ein Buch zu schreiben, das als gut bezeichnet werden darf
- Augen die mehr sehen als die anderen

Fünf Dinge, die ich habe, aber lieber nicht hätte:
- Eine zugige Wohnung die zu teuer ist
- Faulheit
- Dass mich manchmal die große Schüchternheit übermannt
- Weniger Sensibilität in Alltagsdingen
- Vollkommen verhaltensgestörte Kollegen

Fünf Dinge, die ich nicht habe und auch nicht haben möchte:
- schlimme Krankheit (ja... da schließ ich mich den anderen einfach mal an)
- eine dominante und zickige Freundin (war schon alles da... funktioniert nicht)
- dass die Guten mich verlassen und nur die Idioten bleiben
- Einsamkeit
- zu enge Unterhosen! (Nicht Lachen, das ist ein wichtiger Punkt)

Und jetzt noch FÜNF Blogger die das auch beantworten sollen?

Ich bin seeeehr gespannt , ob sich da was bewegt.

Le Mick
La Pia
Onkel Trainbuk
The incredible Ralph
The Mighty Horst (der, der nur ein Bein hat und bei der Martha im Blog wohnt)

Mittwoch, Oktober 04, 2006

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Laura, die zweite...

Es ist nicht, die Pflicht... es ist die Kür. Jeffs Worte

Dienstag, Oktober 03, 2006

generiert von Sloganizer

Katzenpisse

Klapsenschaffner heute viel klug....
Herausgefunden, dass Vittel schwarze Johannisbeere nach Katzenpisse riecht aber erheblich besser schmeckt.
Dass Liebe manchmal schmerzt, aber sich immer lohnt.
Dass Kinder noch nicht in der Planung sind.
Dass es eigentlich immer genug Gründe gibt um glücklich zu sein.

Dass alles seltsam wie immer bleibt...




Ich bin wieder da................................. :)


So sieht's aus, Herrschaften!

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