Goldfinger
Herrschaften, in der Klapse in welcher ich arbeite, gibt es einen Betriebsarzt.
Der alte Knabe ist mittlerweile 83 Jahre alt und somit auch nicht mehr der schnellste.
Er treibt die Belegschaft ganz gern in den Wahnsinn, am liebsten unter Zuhilfenahme seines
"Blutsauerstoff-und-Pulsmessgerätes-das-so-erstaunlich-klein-ist-wie-sie
-früher-nicht-mal-Radios-hatten".
In dieses Wunderding steckt man nur die Fingerspitze und es spuckt auch prompt einen Wert
aus.
Dann wird fachmännisch die Augenbraue hochgezogen, und abgewogen ob der Patient/Mitarbeiter noch unter den Lebenden weilt.
Die meisten fliehen vor ihm, weil sie ihm im Gang begegnen und sagen können, sie seien in
großer Eile.
Ich nicht....
Er schafft es immer, mich sitzend zu erwischen. Ob er gerade erst ins Haus gekommen ist,
oder dort schon zwei Stunden herumgeistert.
Dann wird freundlich gekalauert und er schlägt mir bei meinem Stresspegel immer ein paar
lustige Stromschläge vor ("Sie würden sich wundern, wie das hilft!").
Letztens aber bot er mir eine derart wunderbare Vorlage, da konnte ich doch nicht widerstehen.
Steht er doch neben mir, der greise Arzt, gebeugt und schwerhörig, und spricht folgenden Satz:
"Stecken sie mir doch mal den Finger rein."
Die Antwort, die ich nur dezent und etwas unterhalb der gängigen Zimmerlautstärke von mir gab, lautete:
"Klar, dann bücken sie sich mal."
...und grinste vor mich hin, da ich dachte, dass er es nicht gehört haben könne.
Plötzlich höre ich seine Stimme nah an meinem Ohr:
"In mein kleines Wunderkästchen meinte ich eigentlich."
Da hat er mich doch gehört, der alte Fuchs, und grinst mir frech ins Gesicht.
DAS hatte ich ihm dann doch nicht mehr zugetraut.
So sieht's aus, Herrschaften!
Der alte Knabe ist mittlerweile 83 Jahre alt und somit auch nicht mehr der schnellste.
Er treibt die Belegschaft ganz gern in den Wahnsinn, am liebsten unter Zuhilfenahme seines
"Blutsauerstoff-und-Pulsmessgerätes-das-so-erstaunlich-klein-ist-wie-sie
-früher-nicht-mal-Radios-hatten".
In dieses Wunderding steckt man nur die Fingerspitze und es spuckt auch prompt einen Wert
aus.
Dann wird fachmännisch die Augenbraue hochgezogen, und abgewogen ob der Patient/Mitarbeiter noch unter den Lebenden weilt.
Die meisten fliehen vor ihm, weil sie ihm im Gang begegnen und sagen können, sie seien in
großer Eile.
Ich nicht....
Er schafft es immer, mich sitzend zu erwischen. Ob er gerade erst ins Haus gekommen ist,
oder dort schon zwei Stunden herumgeistert.
Dann wird freundlich gekalauert und er schlägt mir bei meinem Stresspegel immer ein paar
lustige Stromschläge vor ("Sie würden sich wundern, wie das hilft!").
Letztens aber bot er mir eine derart wunderbare Vorlage, da konnte ich doch nicht widerstehen.
Steht er doch neben mir, der greise Arzt, gebeugt und schwerhörig, und spricht folgenden Satz:
"Stecken sie mir doch mal den Finger rein."
Die Antwort, die ich nur dezent und etwas unterhalb der gängigen Zimmerlautstärke von mir gab, lautete:
"Klar, dann bücken sie sich mal."
...und grinste vor mich hin, da ich dachte, dass er es nicht gehört haben könne.
Plötzlich höre ich seine Stimme nah an meinem Ohr:
"In mein kleines Wunderkästchen meinte ich eigentlich."
Da hat er mich doch gehört, der alte Fuchs, und grinst mir frech ins Gesicht.
DAS hatte ich ihm dann doch nicht mehr zugetraut.
So sieht's aus, Herrschaften!

